06.03.2026

Neue Professur für Ökonomische Bildung – Stifter aus Geestland

V. l. n. r.: Prof. Dr. Dirk Loerwald, Ernst Eugen Esch, Hans-Christoph Seewald

 

Mit einer neu eingerichteten Stiftungsprofessur für Ökonomische Bildung setzt der Unternehmer Ernst Eugen Esch ein starkes Zeichen für eine bessere Wirtschafts- und Finanzbildung an Schulen. Ernst Eugen Esch, der sich seit vielen Jahren unternehmerisch engagiert und gesellschaftliche Verantwortung als zentralen Bestandteil wirtschaftlichen Handelns versteht, betont die Bedeutung fundierter ökonomischer Kenntnisse für eine demokratische Gesellschaft: „Wirtschaft betrifft uns alle. Wer wirtschaftliche Zusammenhänge versteht, kann fundierte Entscheidungen treffen – im Beruf wie im Alltag“. Alle Kinder und Jugendliche sollten heute über ökonomische Basiskompetenzen verfügen, davon ist der engagierte Unternehmer aus Geestland überzeugt. Eine selbst bestimmte und zugleich sozial verantwortete Teilhabe an Wirtschaft, Gesellschaft und Politik ist ohne ein Mindestmaß an ökonomischer Bildung nicht vorstellbar.

Ein Blick in die Schulen zeigt aber, dass hier noch Nachholbedarf besteht (siehe OeBiX-Studie; www.oebix.de). Wirtschaftsunterricht mit fachlich ausgebildeten Lehrkräften ist noch lange keine Selbstverständlichkeit. Aus diesem Grund stiftet Ernst Eugen Esch der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg eine neue Professur für ökonomische Bildung. Diese Professur soll wirtschaftswissenschaftliche und wirtschaftsdidaktische Kompetenzen in der Oldenburger Lehrkräftebildung vermitteln und durch entsprechende Forschungsprojekte neue Erkenntnisse über innovativen und lernwirksamen Wirtschaftsunterricht generieren. Damit wird sie den Bereich der ökonomischen Bildung in der Universität Oldenburg ausbauen und neue Impulse für Schule, Hochschule und Weiterbildung geben. Außerdem wird die Professur eng in die empirisch fundierten und zugleich anwendungsorientierten Projekte des An-Instituts IÖB eingebunden.

Die Einrichtung der Professur ist ein bedeutender Schritt, um ökonomische Bildung langfristig institutionell zu verankern und junge Menschen dazu zu befähigen, wirtschaftliche Entwicklungen kritisch zu reflektieren und aktiv mitzugestalten.

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