04. März 2021

Fortsetzung der digitalen Fortbildungen für Lehrpersonen im Projekt „Grenzenlos lernen-arbeiten-leben“

Auch in diesem Jahr wurden die Lehrerfortbildungsveranstaltungen online fortgeführt. Am 18. und 25. Februar 2021 kamen die polnischen und deutschen Lehrkräfte online zusammen, um sich über die Einbindung und Gestaltung von Praxiskontakten in der beruflichen Orientierung auszutauschen. Vor allem die grenzüberschreitende Perspektive sowie ihre Ansatzpunkte wurden in den Fokus der zweitägigen, digitalen Fortbildung gesetzt. So gaben Frau Mosig (Handwerkskammer Frankfurt/Oder), Herr Gramza (Lebuser Innovationsnetz) und Herr Karkoszka (Vizebürgermeister von Strzelce Krajenskie) einen Einblick in ihre Angebote sowie Erfahrungen zu grenzüberschreitenden Veranstaltungen zur beruflichen Orientierung von Kindern und Jugendlichen. Als Praxispartner des Projektkonsortiums vermittelten sie einen wichtigen praktischen Eindruck an die Lehrpersonen, der durch Fachvorträge mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen ergänzt wurde.

Praxiskontakte erhalten in der beruflichen Orientierung der Jugendlichen einen hohen Stellenwert, weil sie zum einen die Theorie mit der Praxis verbinden und zugleich einen realen Einblick in Unternehmen ermöglichen und so den Jugendlichen ein Fenster in die reale Berufs- und Arbeitswelt öffnen. Durch die Covid-19-Pandemie sind diese Möglichkeiten jedoch sehr eingeschränkt, weshalb zahlreiche Jugendliche kein Praktikum absolvieren können und ein Austausch mit Berufstätigen verschiedener Branchen größtenteils wegfällt. Deshalb wurde in der zweiten Fortbildung ein Schwerpunkt auf die Bedeutung von Praxiskontakte gelegt, in der auch digitale Formate diskutiert wurden.

Frau Izabela Bieda (Institut für Ökonomische Bildung) gab einen Überblick über unterschiedliche Methoden von Praxiskontakten, an welche Herr Prof. Dr. Rudolf Schröder (IÖB) die Einbettung in den Unterricht anschloss und die Vielfalt digitaler Angebote beleuchtete. Zur Bedeutung von Praxiskontakten in der beruflichen Orientierung der Jugendlichen gab Frau Dr. Fletemeyer (IÖB) eine Einführung.

Die Möglichkeiten, Praxiskontakte in den Unterricht einzubinden, unterscheiden sich in den Schulen der beteiligten Länder, weshalb innerhalb des Projektes Lehr- und Lernmaterialien entwickelt werden, um entsprechende Unterstützungsangebote bereitzuhalten. Hierzu gaben Herr Dr. Krzysztof Dziadkiewicz, Patrycja Kuczynska und Frau Dr. Daria Zielińska-Pękał (alle Projektmitarbeiter*innen des Methodikzentrums in Gorzow Wielkopolski) einen Einblick in den Entwicklungsstand der Lehr- und Lernmaterialien und stellten diese den teilnehmenden Lehrpersonen vor.

Das Projekt „Grenzenlos lernen-arbeiten-leben“ in der Euroregion Pro Europa Viadrina wird von der IHK-Projektgesellschaft Frankfurt (Oder) geleitet und durch Mittel der Europäischen Sozialfonds finanziert.

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